Seelsorgeeinheit Heimat Bischof Sproll







Ummendorf   -   Fischbach  -  Schweinhausen  -  Hochdorf  -  Unteressendorf

Sakramente / Kasualien

 

Was sind die Sakramente?

Sakramente sind von Jesus Christus eingesetzte heilige Zeichen der Gnade, die bewirken, was sie bezeichnen. Zu einem Sakrament gehört also erstens die Einsetzung durch Jesus Christus, zweitens das äußere Zeichen und drittens die innere Gnadenwirkung.

Wie hat Jesus Christus die Sakramente eingesetzt?

Alle Sakramente des neuen Bundes wurden gemäß seinem freien Willen und dem göttlichen Ratschluss von Jesus Christus unmittelbar und persönlich eingesetzt.

Die 7 Sakramente, sie heißen:

Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe, Ehe.

 

Taufe:

Das Sakrament der Taufe

Hintergründe:
Im Sakrament der Taufe sagen wir „Ja“ zur Gotteskindschaft,  zum großen Angebot Gottes zur innigen Verbindung mit Jesus Christus. In der Taufe feiern wir die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft. Dem Täufling wird Gottes Schutz, seine Liebe und sein Segen zugesagt. Zur Taufe eingeladen sind alle, die an Jesus Christus glauben.
Wenn wir in unseren Gemeinden das Sakrament der Taufe feiern, folgen wir dem Auftrag Jesu: „Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ (Mt 28,20)

Konkretes:

Da bei uns die Kindertaufe die Regel ist, bitten wir die Eltern über das Pfarrbüro in Ummendorf mit uns in Verbindung zu treten. Termine für die Taufe werden individuell mit dem Taufspender vereinbart, wobei vorzugsweise sonntags nach dem Gottesdienst (z.B. in Ummendorf gegen 11.15 Uhr) getauft wird. Die Taufe kann prinzipiell an allen fünf Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit gefeiert werden.

Jeweils für ein halbes Jahr sind die Tauftermine an unterschiedlichen Gottesdienstorten festgelegt. Die Vorbereitung auf die Taufe erfolgt im Gespräch mit dem Pfarrer oder dem Diakon, welcher das Sakrament der Taufe spendet.

Für erwachsene Taufbewerber bieten wir gerne eine eigene Vorbereitung an.

Neben den Eltern werden die Taufpaten bei der Kindertaufe die Aufgabe übernehmen, stellvertretend für das Kind das Glaubensbekenntnis zu sprechen und es zu einem eigenständigen Glaubensweg zu begleiten. Dem entsprechend empfiehlt es sich, dass die Paten der katholischen Kirche angehören.

 

Firmung:

Das Sakrament der Firmung

Die Firmung ist bei uns in der katholischen Kirche ein Sakrament, bei dem wir Christinnen und Christen ganz bewusst JA zu unserem Glauben sagen. Bei der Spendung des Sakraments legt der Firmspender, in unserem Fall Weihbischof Dr. Johannes Kreidler, dem Firmling die Hand auf und sagt „sei besiegelt durch die Gabe Gottes, dem Heiligen Geist.“ Für den Firmling ist dies die Bestätigung dafür, dass er zu seinem Glauben an Jesus Christus stehen will und dass er zur katholischen Kirche gehören will. Gottes gute Kraft, der Heilige Geist, will Dich darin bestärken. Es ist also eigentlich eine Fortführung dessen, was in der Taufe begonnen hat, bei der die Taufpaten dies für Dich versprochen haben. (Übrigens: dieses Ritual kannst Du nachlesen in der Bibel: Apg 8, 14-17.) 

Konkretes:

Am Sonntag, den 06. November 2016 um 9.45 Uhr findet in unserer Seelsorgeeinheit die nächste Firmung statt.

Wer im kommenden Schuljahr 2016/17 die 9. Klasse besucht, ist daher herzlich zur Firmvorbereitung eingeladen, die nach den Sommerferien beginnen wird.

Die Anmeldung zur Firmvorbereitung erfolgt persönlich. Dazu ist es nötig an einem der Termine, die noch bekannt gegeben werden, ins Pfarrbüro in Ummendorf (Biberacher Str. 6) zu kommen und eine Kopie der Taufurkunde mitzubringen (diese sammle ich ein, Du bekommst sie nicht wieder). Bei diesem Gespräch können auch alle Fragen zur Firmung eingebracht werden. Achtung: Ohne die persönliche Anmeldung ist eine Teilnahme an der Firmvorbereitung nicht vorgesehen!

Für die Eltern der Firmanden wird es voraussichtlich am ersten Mittwoch nach den Sommerferien einen Infoabend über den Verlauf der Firmvorbereitung geben. Die Einladung hierfür wird ebenfalls zugesandt.      

Firmung im Jugendalter verpasst?

Wer aus welchen Gründen auch immer die Firmung im Jugendalter verpasst hat, kann diese nachholen. Die Deutsche Bischofskonfernez empfiehlt, vor dem Sakrament der Ehe auch gefirmt zu sein. In manchen Ländern ist dies verbindlich vorgeschrieben.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich im Pfarrbüro. Bei einem persönlichen Gespräch werden alle weiteren Schritte besprochen. Die Vorbereitung erfolgt individuell und berücksichtigt die Berufs- und Lebensituation des Bewerbenden. Die Firmung selbst kann dann im Rahmen eines Firmgottesdienstes mit Jugendlichen erfolgen. Es ist aber auch möglich, dass der Pfarrer vor Ort durch entsprechend eingeholte Vollmacht vom Bischöflichen Ordinariat die Firmung dann spendet.

 

Eucharistie oder Hauskommunion:

Die Heilige Kommunion zuhause – Hauskommunion

Hintergründe:

Von Jesus Christus berichtet die Heilige Schrift, dass er die Kranken segnet und sie heilt. Er sucht die Gemeinschaft mit den Kranken und Schwachen. Er will ihnen nahe sein, sie trösten und stärken und ihnen so die besondere Zuwendung Gottes sichtbar machen.
Diesem Beispiel folgen seine Jüngerinnen und Jünger. Seit Anfang an ist die Begleitung der Kranken und Schwachen eine Kernaufgabe der christlichen Gemeinden.
Auch uns als Gemeinden hier vor Ort liegt diese Aufgabe am Herzen. Pfarrer, Diakon oder eine/r vom Bischof beauftragte/r Kommunionhelfer/in besuchen Sie gerne, wenn Sie (derzeit) das Haus nicht verlassen können und feiern mit Ihnen zu Hause die Heilige Kommunion. In diesem Zeichen sind Sie weiterhin spürbar mit dem Herrn und seiner Gemeinden verbunden.

Konkretes:

Wenn Sie den Wunsch haben, die Heilige Kommunion zu Hause zu empfangen oder wenn Sie den Wunsch eines Angehörigen weitergeben wollen, dann rufen Sie doch bitte im Pfarrbüro in Ummendorf, Tel. 24453, an. Wir vereinbaren dann gerne einen Termin mit Ihnen.

Es ist schön, wenn bei der Feier der Hauskommunion der Tisch in einfacher Weise geschmückt ist: mit einem weißen Tuch und mit einem Kreuz. Die äußeren Möglichkeiten sollen aber kein Hindernis sein.
Gerne können Angehörige, Freunde, Bekannte und mit der Pflege betraute Personen bei dieser Feier mitfeiern.

 

Kurzer Wegweiser Beichte:

Worum geht es? Um die Versöhnung mit Gott !!!

Weshalb brauchtes das? Gott ist mit allen Menschen, denen Unrecht widerfährt, solidarisch, deshalb betrifft es auch ihn, wenn Sie anderen, Sich selbst oder der Gesellschaft insgesamt Unrecht tun.

Was ist Sünde? Unrecht, dass sich auch gegen Gott richtet.

Wie merke ich, was Unrecht und Sünde ist? Es gibt eine innere Stimme, die Ihnen das sagt, das Gewissen. Das Gefühl: Jetzt möchte ich den Knopf drücken, um den Lebensfilm zurück zu spulen, kennt jeder. Helfen kann auch ein Beichtspiegel, wie er im katholischen Gesangbuch Nr. 599 steht.

Weshalb muss ich es einem anderen sagen? Etwas eingestehen, hat eine befreiende Wirkung. Allerdings gilt auch: Sagen Sie in der Beichte nur das, was Sie auch sagen wollen.  Beichte ist kein Verhör !! Andererseits: Es gilt das Beichtgeheimnis. Der Priester darf nichts weitererzählen.

Was meint eigentlich Buße? Die Buße ist ein kleiner Auftrag des Priesters, mit dem Sie zeigen können, dass Ihnen das getane Unrecht Leid tut und Sie es besser machen wollen.

Welche Formel muss ich kennen? Auf die genaue Form kommt es nicht so sehr an. Sagen, dass Sie Sünden bekennen wollen und dass es Ihnen Leid tut. Wichtig ist, dass Sie sich bei der Lossprechung / Vergebungszusage bekreuzigen, denn das Kreuzzeichen sagt uns, dass Gott bereit ist, alles zu vergeben. Denn wenn sich jemand so viel gefallen lässt, wie der Gottessohn am Kreuz, der vergibt auch alles andere !!

Die Vergebungszusage: Der Priester bringt Gottes gute Absicht zu vergeben ins Wort, macht hörbar, was eigentlich schon da ist. Dabei spricht er folgendes: „Gott der barmherzige Vater hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt, zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er Dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“

Darauf folgt eine Form der Friedensgrußes.

Wann und wo können Sie beichten?

Beichtzeiten werden im Gottesdienstanzeiger bekannt gegeben.

In der Regel ist in Ummendorf St. Johannes jeden ersten Samstag im Monat vor der Abendmesse Beichtgelegenheit.

Jeweils zu Ostern und zu Weihnachten werden besondere Beichtzeiten angeboten.

Beichtgespräche können aber auch individuell vereinbart werden. Fragen Sie einfach über das Pfarrbüro nach einem Gesprächstermin.

Beichten / Beichtgespräche sind selbstverständlich auch bei Pfarrer i. R. Waibel oder bei anderen Priestern möglich.

Das Beichtgeheimnis ist durch das Kirchenrecht und die staatlichen Gesetze besonders geschützt.

Ermutigung

Lassen Sie sich nicht durch falsche Vorurteile von der Beichte abhalten. Auch dieses heilige Zeichen kann für Sie sehr hilfreich und heilsam sein.

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass auch seelsorgerliche Gespräche ohne Beichte und dann auch mit der Pastoralreferentin oder dem Diakon gleichfalls möglich sind und ebenfalls sehr hilfreich sein können.

 

Krankensalbung:

 

Krankensalbung– Was feiern wir da eigentlich?

Die Krankensalbung gehört zu den sieben Sakramenten. Sie geht zurück auf den Auftrag, den Jesus seinen Jünger gegeben hat, den Kranken die Hände aufzulegen (vgl. Die Bibel, Markusevangelium, Kapitel 16, Vers 18), sie mit Öl zu salben und zu heilen (vgl. Die Bibel, Markusevangelium, Kapitel 6, Vers 13). In der Kirchengeschichte ist bezeugt, dass Hippolyt von Rom, der Anfang des 3. Jahrhunderts lebte, das Krankenöl geweiht hat.
Von Anfang an war das Ziel der Krankensalbung die „leiblich-seelischen Aufrichtung“. An eine Todesweihe oder ein Sterbesakrament war nicht gedacht. Erst im 8./9. Jahrhundert schlich sich diese Deutung ein. Rund 300 Jahre später in der Zeit der Hochscholastik kam der Name „Letzte Ölung“ auf.

In der kirchlichen Neubesinnung unseres Jahrhunderts wurde wieder entdeckt, dass die Krankensalbung eine Hilfe für Kranke im Sinne der ursprünglichen leiblich-seelischen Aufrichtung ist und sein soll, und nicht eine Todesvorbereitung. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1963-1965) heißt das Sakrament wieder „Krankensalbung“.

So wird die Krankensalbung heute allen, die an Leib oder Seele erkrankt sind oder die altersschwach sind gespendet und kann immer wieder empfangen werden.

Gottesdienste, in denen die Krankensalbung empfangen werden kann, werden für die Seelsorgeeinheit zweimal im Jahr angeboten. Im Mai findet dieser Gottesdienst in Ummendorf statt.

Im Oktober in Hochdorf. Die Gottesdienste finden jeweils in den Gemeindezentren statt und im Anschluss an den Gottesdienst, wird Kaffee und Gebäck gereicht.

Im Mitteilungsblatt werden die Gottesdiensttermine und Zeiten vorher angekündigt.

Selbstverständlich besteht aber immer auch die Möglichkeit, dass die Krankensalbung individuell z. B. bei einem Hausbesuch gespendet werden kann, gegebenenfalls auch zusammen mit der Krankenkommunion.

Termine hierfür vereinbaren Sie bitte über das Pfarrbüro in Ummendorf.

 

Priesterweihe:

Info folgt.


Ehe:

Das Sakrament der Ehe

Hintergründe:

Ehe und Familie sind eine tragende Säule in unserer Gesellschaft. Ehe und Familie unterliegen aber – wie andere menschliche Institutionen auch – einem stetigen Wandel.
Unsere Glaubensbotschaft ermutigt Eheleute dazu, die Schönheit und Größe ihrer Berufung zur Liebe und zum Dienst am Leben zu entdecken. Sie ermutigt Eheleute, ein „Ja“ zu einander zu sagen, das für ein ganzes Leben gilt, in guten und schweren Tagen, in Gesundheit und Krankheit, verlässlich und treu.
Zu dem menschlichen Ja der Eheleute gibt Gott sein göttliches Ja hinzu. Das ist die Zusage des Glaubens. Darum ist für unsere Glaubensbotschaft die Ehe nicht nur ein äußerliches, rechtliches Vertragswerk, sondern es ist ein Sakrament, also: ein Zeichen der heilsamen Nähe Gottes.

Konkretes:

Gerne laden wir ein, die Eheschließung zu feiern in der Form der kirchlichen Trauung. In ihr kommt die Segenszusage Gottes spürbar und fühlbar zum Ausdruck.
Voraussetzung für die kirchliche Trauung ist, dass die Partner in freier Entscheidung ein volles Ja sagen, und dass sie nicht durch eine vorher geschlossene, nach dem kirchlichen Recht gültige Ehe gebunden sind.
Zu allen Fragen, die Sie haben, setzen Sie sich einfach mit unserem Pfarramt in Verbindung. Pfarrer oder Diakon werden auf Sie zugehen. Die Vorbereitung auf die Eheschließung erfolgt durch die Traugespräche, die Sie mit Pfarrer oder Diakon führen.
Das katholische Bildungswerk bietet auch Kurse der Ehevorbereitung an, die eine Hilfe sind, im Gespräch mit anderen Paaren viele Fragen zu vertiefen und zu einer guten, persönlichen Vorbereitung zu finden.

 

Weitere Kasualien

 

 

 

 


Todesfall:

Hintergründe: 

Trauernde zu trösten und Tote zu beerdigen, gehört zu den Grunddiensten der christlichen Gemeinde. Gerne sind wir dazu bereit, Sie auf Ihrem Weg durch die Trauer ein Stück weit zu begleiten. Der Glaube an die Auferstehung, - ein Leben bei Gott, - ein Leben, das über den Tod hinausreicht, ist die große Hoffnung, die uns in unserer Glaubensbotschaft gegeben ist.

Konkretes:

Wenn ein Mensch stirbt, der Ihnen nahe steht – egal ob nach langer Krankheit oder ganz plötzlich – ist neben Trauer und Schmerz auch die Anspannung sehr groß. Viele Angehörige empfinden es so, dass in kurzer Zeit sehr viele organisatorische Dinge erledigt werden müssen. Hier seien einige Hinweise genannt, was Sie in einem solchen Fall tun können:

  • Wenn Sie am Sterbebett sind und Sie beten möchten, dann finden Sie im „Gotteslob“ unter der Nummer 28 ein paar Vorschläge, was Sie beten können. Natürlich sind auch ein „Vater unser“ oder ein „Gegrüßet seist du, Maria“ in diesem Augenblick trost- und hilfreich. Sie können auch eine Kerze entzünden oder eine Schale mit Weihwasser bereitstellen.
  • Verständigen Sie einen Arzt, der einen Totenschein ausstellt. Den Totenschein müssen Sie spätestens am nächsten Werktag auf das Rathaus bringen. Denken Sie auch an den Personalausweis und das Familienstammbuch.
  • Wenn Sie sich an ein Bestattungsunternehmen wenden möchten, finden Sie im Telefonbuch unter „B“ wie Bestattungen zahlreiche Angebote. Wegen der Grabstelle setzen Sie sich mit der Friedhofsverwaltung auf dem Rathaus in Verbindung. Diese Angelegenheit kann aber auch das Bestattungsunternehmen für Sie regeln.
  • Den Termin für die Trauerfeier können Sie entweder über das Bestattungsunternehmen mit uns vereinbaren, oder Sie rufen beim Pfarramt in Ummendorf an.
  • Beerdigungen sind in unserer Seelsorgeeinheit normalerweise dienstags bis freitags jeweils um 14.00 Uhr möglich, in Ausnahmefällen auch samstags um 10.00 Uhr oder 11.00 Uhr. Andere Termine können im Einzelfall vereinbart werden. In Absprache mit dem Bestattungsinstitut kann Vieles möglich gemacht werden.

Sie haben folgende Möglichkeiten, ihren Abschied zu gestalten:

  • bei einer Erdbestattung: Trauermesse (Requiem) oder Trauerfeier (ohne Messe) in der Kirche mit anschließender Beerdigung auf dem Friedhof.
  • bei einer Feuerbestattung: Trauermesse (Requiem) oder Trauerfeier (ohne Messe) in der Kirche mit anschließender Verabschiedung des Sarges an der Aussegnungshalle, oder  auch Trauermesse oder Trauerfeier in der Kirche mit anschließender Beisetzung der Urne.
  • Wenn Sie möchten, kann auch ein Totengebet stattfinden, das wir anstelle eines traditionellen „Totenrosenkranzes“ beten. Es ist normalerweise am Vorabend des Begräbnistags in der Kirche, um 18.00 Uhr, 18.30 Uhr oder 19.00 Uhr.
  • Der Termin für das Trauergespräch wird ebenfalls über das Pfarrbüro vereinbart. Gerne helfen Ihnen da auch die Bestattungsunternehmen bei der Terminvereinbarung. Das Trauergespräch findet in der Regel bei den Angehörigen zu Hause statt. Es dient zum einen die Details für die Trauerfeier zu besprechen, um beispielsweise auch - sofern gewünscht - den persönlichen Lebensweg des Verstorbenen in der Trauerrede entsprechend zu würdigen. Aber auch seelsorgerliche Aspekte sollen bei diesem Gesprächstermin ihren Raum finden.
  • Sofern die Trauerfeier in einer Gemeinde unserer Seelsorgeeinheit ist, kümmert sich das Pfarrbüro um einen Organisten für den Gottesdienst, sowie um Ministranten. Der Organist kostet 30 €, die restliche Feier verursacht keine Kosten. Bei auswärtigen Beisetzungen z. B.auf einem Friedhof in Biberach/Riß obliegen die organisatorischen Fragen beim Bestattungsunternehmen.
  • In den Wochen nach der Beerdigung können Sie auf dem Pfarrbüro ein Messgedenken vereinbaren, dass wir den Namen des Verstorbenen in einem Gottesdienst erwähnen und so des Verstorbenen noch einmal in besonderer Weise gedenken.

 

Wiederaufnahme / Konversion:

 

Der Kircheneintritt

Hintergründe:
Oft sind es Erfahrungen, Begegnungen oder auch lange Prozesse des Nachdenkens, die zu neuen Weichenstellungen im Leben führen.
So kann es auch sein, dass Sie sich mit der Botschaft des christlichen Glaubens wieder intensiver befassen wollen, sich möglicherweise der Glaubensgemeinschaft Kirche wieder anzuschließen möchten. Gewiss hat es auch Erfahrungen und Ereignisse gegeben, die in persönlicher Entscheidung damals aus für sie wichtigen Gründen Sie bewogen haben, die kirchliche Gemeinschaft  zu verlassen.

Wenn Sie die Absicht haben, jetzt wieder in die Kirche eintreten wollen, steht Ihnen dieser Weg offen.

Oder Sie gehören schon einer christlichen Kirche an und kommen vielleicht zu dem Ergebnis, dass Sie sich der katholischen Kirche anschließen möchten, weil Sie sich da am besten aufgehoben oder zu Hause fühlen können.

Wir freuen uns, über jeden Menschen, der sich mit der Glaubensbotschaft auseinandersetzt und unsere Gemeinden als Kirche erleben möchte.


Konkretes?
Scheuen Sie sich nicht, das Gespräch darüber mit uns zu suchen und setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Ein Anruf im Pfarrbüro genügt. Für den Wiedereintritt oder die Konversion in die Kirche ist ein Gespräch vorgesehen. Hilfreich ist, wenn Sie eine Kopie des Austritts aus der Kirche bereits bei diesem Gespräch mitbringen.
Hierauf erstellen wir für Sie einen Antrag beim bischöflichen Ordinariat. Mit einer Feier der Wiederaufnahme oder Konversion, die auch in diskretem Rahmen geschehen kann, gehören Sie dann der katholischen Kirche an.